Aktuelles zur Coronapandemie

Krisen-Hotline der UPK:
Mo bis Fr, 9-16h
061 325 55 91

Krisensituationen in Familien:
Bei Stress und Überforderungen in der Familie wenden Sie sich bevor es zur Eskalation kommt an die Spezialnummer der Polizei:
079 792 48 62

Information der UPK für Eltern

Orientierungshilfen, Beratungsadressen & Ideen während der Coronapandemie

Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen

Plattform für psychische Gesundheit rund um das Coronavirus (Ängste/Sorgen, Familien, Umgang mit Home schooling, Home office, Arbeitsverlust, etc.)

Umfrage zur Corona-Krise für junge Menschen ab 14 Jahre in Institutionen der stationären Kinder- und Jugendhilfe


Aufgrund von COVID-19 haben wir unseren Fachtag 8./9.05.2020 in Linz abgesagt. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Fachtagung - Ziele und Bedarfe der Jugendlichen in freiheitsentziehenden Massnahmen der Jugendhilfe

Allgemeines zur Veranstaltung

Montag, 07.05.2018 - Dienstag, 08.05.2018

Haus am Dom
Domplatz 3
60311, Frankfurt
Flyer zur Veranstaltung

Zur Deckung unserer Unkosten (inkl. Saalmiete, Pausenverpflegung, Aufwandsentschädigung für die Referenten) erlauben wir uns, von allen Tagungsteilnehmende eine Gebühr von 200 €. pro Person zu erheben. Mitarbeitende aus GU14plus-Einrichtungen erhalten einer Ermässigung auf 170 €.

Wir bitten Sie um Überweisung, da eine Barzahlung am Veranstaltungstag nur eingeschränkt möglich ist. Eine frühzeitige und definitive Anmeldung und Überweisung würde uns bei der Organisation der Anmeldungen am Veranstaltungstag sehr helfen.

Angaben für die Überweisung

Konto-Nr. 22869
Mitteilung: "Fachtagung freiheitsentziehende Massnahmen"

Bankdaten EUR
Basler Kantonalbank
CH-4002 Basel
IBAN CH06 0077 0250 3821 1200 6
BIC BKBBCHBB

Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Jugendhilfe sind ein Thema, das wie kaum ein anderes polarisiert. Das Ziel dieses Fachtages ist es jedoch nicht, die Diskussion um das Für und Wider zu führen, sondern diese zu versachlichen. Ein entscheidendes Problem der emotional aufgeheizten Debatte ist, dass oft anhand von Fallbeispielen und Einzelfällen diskutiert wurde, weil es an verlässlichen und belastbaren epidemiologischen Studien fehlt. Wissenschaftliche Studien welche die Problemlagen der Jugendlichen, ihre Entwicklungswege und auch ihre Fortschritte in diesen Jugendhilfemaßnahmen beschreiben, sind deshalb essentiell. Das EQUALS Team und 8 Institutionen aus dem Arbeitskreis GU14+ haben zusammen eine solche Studie mit über 100 Jugendlichen realisiert.

Dieser Fachtag dient dazu, die Ergebnisse der Fachwelt vorzustellen und das hohe Engagement der beteiligten Jugendlichen und der Mitarbeitenden aus den teilnehmenden Institutionen angemessen zu würdigen.

Neben der Vorstellung der Studie und ihren Ergebnisse diskutieren Experten in ihren Fachvorträgen Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen, setzten sich mit ethischen Themen und dem pädagogischen Umgang mit Zwang auseinander.


Zeitablauf 7. Mai 2018
10.00 Uhr Ankommen mit Kaffee, Tee und Gebäck
10.30 Uhr Begrüßung Veranstalter
10.45 Uhr Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der geschlossenen Unterbringung Sabrina Hoops, DJI, München
11.15 Uhr Indikation zur geschlossenen Unterbringung aus kinder- und jugendpsychiatrischer Perspektive Michael Kölch, Neuruppin
11.45 Uhr Standards der GU 14 plus Heike Konzelmann, Rheinmünster-Schwarzach & Heinrich Bolle, Nottuln
12.15 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr Ergebnisse der Studie Abklärung und Zielerreichung von Jugendlichen in geschlossener Unterbringung Nils Jenkel, Basel
14.30 Uhr Podiumsdiskussion
15.15 Uhr Kaffeepause
15.45 Uhr Erfahrungen von EQUALS in der Praxis auf der Niefernburg Martina Fritz, Niefern-Öschelbronn
16.15 Uhr Traumpädagogische Konzepte und geschlossene Unterbringung - ein Widerspruch? Marc Schmid, Basel
ca 17 Uhr Ende Tag 1
Zeitablauf 7. Mai 2018
9.00 Uhr Begrüßung 2. Tag
9.15 Uhr Geschlossene Unterbringung in der Perspektive von Jugendlichen Ulla Peters, Esch-sur-Alzette
9.45 Uhr Impressionen aus der Teilnehmenden Beobachtung in Gruppen für Freiheitsentziehende Maßnahmen und Konsequenzen für ihre Gestaltung Mathias Schwabe, Berlin
10.15 Uhr Pause
10.45 Uhr Lerntheoretisch fundierte, Grenzen setzende Erziehung Gunter Adams, Würzburg
11.15 Uhr Standards der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter für die geschlossene Unterbringung Monika Deuerlein, Wiesbaden
11.45 Uhr Fazit der Fachtagung Veranstalter
12.00 Uhr Mittagspause
13.00 Uhr Workshops
Nr Workshop Leitung
1. Diagnostik und Fallbesprechungen mit EQUALS Nils Jenkel, Basel
2. „Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann gut für andere sorgen“ – Selbstsorge in herausfordernden Kontexten Ulla Peters, Esch-sur-Alzette
3. Lösungsorientierte Ziele in der stationären Jugendhilfe Nina Kind, Basel
4. Was kommt nach der GU? Sichere und sanfte Übergänge gestalten Heinrich Bolle, Nottuln
5. Traumapädagogisches (Fall-)Verstehen Marc Schmid, Basel
6. "Wann und bei wem macht Zwang (FM) Sinn und/oder darf riskiert werden? Und wann bzw. bei wem, sollten wir besser die Finger davon lassen und müssen nach Alternativen suchen?" Mathias Schwabe
14.00 Uhr Tagungsende

Veranstalter

Team EQUALS

Dr. Marc Schmid, Martin Schröder, Nina Kind & Nils Jenkel
Zentrum Liaison und aufsuchende Hilfen,
Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik der UPK Basel

in Kooperation mit dem Arbeitskreis GU14plus

156

Copyright © 2020 Traumapädagogik. Alle Rechte vorbehalten.