Aktuelles zur Coronapandemie

Krisen-Hotline der UPK:
Mo bis Fr, 9-16h
061 325 55 91

Krisensituationen in Familien:
Bei Stress und Überforderungen in der Familie wenden Sie sich bevor es zur Eskalation kommt an die Spezialnummer der Polizei:
079 792 48 62

Information der UPK für Eltern

Orientierungshilfen, Beratungsadressen & Ideen während der Coronapandemie

Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen

Plattform für psychische Gesundheit rund um das Coronavirus (Ängste/Sorgen, Familien, Umgang mit Home schooling, Home office, Arbeitsverlust, etc.)

Umfrage zur Corona-Krise für junge Menschen ab 14 Jahre in Institutionen der stationären Kinder- und Jugendhilfe


Aufgrund von COVID-19 haben wir unseren Fachtag 8./9.05.2020 in Linz abgesagt. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Traumapädagogik ist eine pädagogische Bewegung, welche die neuesten Erkenntnisse der Psychotraumatologie mit deren Auswirkungen auf die Entwicklung und Verhaltensstrategien der Betroffenen berücksichtigt. Traumapädagogik versteht sich als ganzheitlicher Ansatz, in den sich, basierend auf einer konsequenten verstehenden, wertschätzenden und freudvollen Haltung, viele vorhandene Methoden und pädagogische Ansätze einbinden lassen. Die Traumapädagogik fokussiert in ihren Verstehensmodellen neben innerpsychischen Abläufen ausdrücklich auf die Wechselwirkung innerhalb von Beziehungen und Systemen. Sie richtet ihre Förderansätze auf Stabilisierung und Selbstwirksamkeit aller Beteiligten aus.

Der Zertifizierungskurs richtet sich an alle psychosozialen und pädagogischen Fachkräfte.

Voraussetzung zur Teilnahme und Zertifizierung sind 3 Jahre Berufserfahrung nach Ausbildungsabschluss.

Ziele des Zertifizierungskurses

  • Förderung der eigenen Stabilität und Handlungssicherheit in Interaktionen mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
  • Erhöhung von Freude und Gelassenheit im pädagogischen Alltag
  • Aufbau von diagnostischen Kompetenzen im Erkennen von Traumafolgesymptomen
  • Erhöhung von Mut und Zutrauen in der Begleitung und Beratung traumatisierter Mädchen und Jungen und ihrer Familien
  • Traumasensible Hilfeplanung im Helfersystem

Inhaltliche Übersicht

Modul 1 (16. - 18. März 2016)

  • Einführung in die Psychotraumatologie
  • Diagnostik und traumapädagogisches Fallverstehen
  • Stabilisierung und erste Hilfe bei Dissoziation und traumatischer Wiedererinnerung

Modul 2 (22. - 24. Juni 2016)

  • Geschichtlicher Hintergrund der Traumapädagogik
  • Traumapädagogische Haltung

Modul 3 (2. - 4. November 2016)

  • Reinszenierung
  • Übertragung und Gegenübertragung
  • Bindung und Trauma

Modul 4 (08. - 10. Februar 2017)

  • Trauma und Gruppe
  • Die Gruppe zur Stabilisierung nutzen
  • Biographiesensible Gesprächsführung in Gruppen
  • Methoden zur Selbstbemächtigung und Förderung der Emotionsregulation und des Selbstverstehens

Modul 5 (14. - 16. Juni 2017)

  • Methoden zur Selbstbemächtigung und Resilienzförderung, Förderung der Sinnes- und Körperwahrnehmung
  • Überblick über traumatherapeutische Verfahren
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Traumatherapie und Traumapädagogik
  • Kooperation der Helfersysteme am Beispiel traumasenibler Hilfeplanung

Modul 6 (25. - 27. Oktober 2017)

  • Transgenerationale Weitergabe belastender und traumatischer Erfahrungen
  • Kooperation mit Herkunftssystem als sicherer Ort
  • Kommunikation und Beratung

Modul 7 (21. - 23. Februar 2018)

  • Stabilisierende Strukturen und Rahmenbedingungen für einen sicheren Ort
  • Die Bedeutung der PädagogInnen in der Traumapädagogik
  • Sekundäre Traumatisierung und Burnout
  • Abschied – Bedeutung und Gestaltung von Übergängen

Modul 8 (6. - 08. Juni 2018)

  • Kolloquium mit Projektpräsentationen

zusätzliches

2 Supervisionstage
die vor Ort mit den TeilnehmerInnen terminiert werden

Zertifizierung

Der Zertifizierungskurs ist nach den Richtlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik (BAG-TP) konzipiert. Bei Erfüllung der Voraussetzungen (Modulteilnahme, Supervision, schriftliche Falleingabe, erfolgreiches Kolloquium) kann das Zertifikat der BAGTP/ DeGPT in Traumapädagogik und traumazentrierter Fachberatung erlangt werden.

Referentinnen

Psychotherapeutin SBAP, Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin KJPK Basel

Dr. Psychologin FSP, Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin KJPK Basel

Fachberaterin für Psychotraumatologie, Gestalttherapeutin f. Kinder und Jugendliche, Systemische Beraterin, Jugend- und Heimerzieherin


Veranstalter

Zentrum für Liaison der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik der UPK Basel

Veranstaltungsort

Bildungszentrum Bürgerspital Basel
Friedrich Miescher-Strasse 30
CH-4055 Basel

Kosten

CHF 6‘750.- (zahlbar in Raten)

(Stand 2015, Änderungen sind vorbehalten)

Anmeldeformular Ausschreibung

Copyright © 2020 Traumapädagogik. Alle Rechte vorbehalten.