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Orientierungshilfen, Beratungsadressen & Ideen während der Coronapandemie

Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen

Plattform für psychische Gesundheit rund um das Coronavirus (Ängste/Sorgen, Familien, Umgang mit Home schooling, Home office, Arbeitsverlust, etc.)

Umfrage zur Corona-Krise für junge Menschen ab 14 Jahre in Institutionen der stationären Kinder- und Jugendhilfe


Aufgrund von COVID-19 haben wir unseren Fachtag 8./9.05.2020 in Linz abgesagt. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Berufsbegleitende Weiterqualifizierung zur Traumapädagogin/ zum Traumapädagogen 2021 - 2023 in Basel

Flyer Kursausschreibung + Anmeldetalon

Traumapädagogik ist eine pädagogische Bewegung, welche die neuesten Erkenntnisse der Psychotraumatologie mit deren Auswirkungen auf die Entwicklung und Verhaltensstrategien der Betroffenen berücksichtigt. Traumapädagogik versteht sich als ganzheitlicher Ansatz, in den sich, basierend auf einer konsequenten verstehenden, wertschätzenden und freudvollen Haltung, viele vorhandene Methoden und pädagogische Ansätze einbinden lassen. Die Traumapädagogik fokussiert in ihren Verstehensmodellen neben innerpsychischen Abläufen ausdrücklich auf die Wechselwirkung innerhalb von Beziehungen und Systemen. Sie richtet ihre Förderansätze auf Stabilisierung und Selbstwirksamkeit aller Beteiligten aus.

Der Zertifizierungskurs mit max. 18 Teilnehmenden richtet sich an alle psychosozialen und pädagogischen Fachkräfte.

Voraussetzung zur Teilnahme und Zertifizierung sind 3 Jahre Berufserfahrung nach Ausbildungsabschluss.

Ziele des Zertifizierungskurses

  • Förderung der eigenen Stabilität und Handlungssicherheit in Interaktionen mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
  • Erhöhung der Sensibilität, Flexibilität und Souveränität mit dem Thema Trauma
  • Erhöhung von Freude und Gelassenheit im pädagogischen Alltag
  • Aufbau von diagnostischen Kompetenzen im Erkennen von Traumafolgesymptomen
  • Erhöhung von Mut und Zutrauen in der Begleitung traumatisierter Mädchen und Jungen und ihrer Familien
  • Traumasensible Hilfeplanung im Helfersystem

Inhaltliche Übersicht

194 Unterrichtseinheiten à 45 Min (inkl. Supervisionsmodul)

Modul 1 (27.-29.10.2021)

  • Einführung in die Psychotraumatologie
  • Psychoedukative Methoden
  • Stabilisierung und erste Hilfe bei Dissoziation und traumatischer Wiedererinnerung

Modul 2 (2.-4.2.2022)

  • Einführung in die Traumapädagogik
  • Traumapädagogische Haltungen

Modul 3 (11.-13.5.2022)

  • Förderung der Emotionsregulation
  • Übertragung und Gegenübertragung
  • Bindung und Trauma

Modul 4 (24.-26.08.2022)

  • Traumapädagogisches Verstehen
  • Methoden der Selbstbemächtigung
  • Trauma und Gruppe
  • Die Gruppe zur Stabilisierung nutzen

Modul 5 (16.-18.11.2022)

  • Überblick über traumafokussierte, therapeutische Verfahren
  • Kooperation der Helfersysteme und Prozessplanung am Beispiel traumasensibler Hilfeplanung
  • Resilienzförderung, Förderung der Sinnes- und Körperwahrnehmung

Modul 6 (01.-03.02.2023)

  • Transgenerationale Weitergabe belastender und traumatischer Erfahrungen
  • Kooperation mit Herkunftssystem als sicherer Ort
  • Biografie und Narrativarbeit
  • Bedeutung und Gestaltung von Übergängen

Modul 7 (10.-12.5.2023)

  • Die Bedeutung der PädagogInnen in der Traumapädagogik
  • Sekundäre Traumatisierung und Burnout
  • Stabilisierende Strukturen und Rahmenbedingungen für einen sicheren Ort

Modul 8 (23.-25.8.2023)

  • Kolloquium mit Projektpräsentationen

Zusätzliches

  • 2 Supervisionstage
    • (Gruppe 1: 16./17.3.2023 Gruppe 2: 30./31.3.2023)
  • 1 Schriftliche Eingabe 9.5.2023
  • Planung, Umsetzung, Dokumentation und Präsentation eines traumapädagogischen Praxisprojektes
  • Individuelle Rückmeldung an Teilnehmende (im 5. Modul)

Zertifizierung

Der Zertifizierungskurs ist nach den Richtlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und dem Fachverband Traumapädagogik (FV-TP) konzipiert. Bei Erfüllung der Voraussetzungen (Modulteilnahme, Supervision, schriftliche Eingabe, erfolgreiches Kolloquium) kann das Zertifikat der DeGPT und des FV-TP in Traumapädagogik erlangt werden.

www.degpt.de/curricula/ (Schwerpunkt 6b)

Referententeam

Bei allen acht Modulen sind zwei ReferentInnen aus dem Team der UPKKJ anwesend

Nadja Brandenberger

Psychoanalytische Psychotherapeutin, Stationspsychologin KPA und Liaisondienste der Klinik für Kinder und Jugendliche UPK Basel

Psychotherapeutin SBAP, Teamleiterin Liaisondienste der Klinik für Kinder und Jugendliche UPK Basel, dipl. Primarlehrerin

Fachberaterin für Psychotraumatologie, Gestalttherapeutin f. Kinder und Jugendliche, Systemische Beraterin, Jugend- und Heimerzieherin

Dr. biol.-hum. Dipl.-Psych., Leitender Psychologe, Bereichsleiter kinder- und jugendpsychiatrische Liaison, Psychologischer Psychotherapeut, Systemischer Familientherapeut

M.A. Educational Sciences und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Kinder und Jugendliche UPK Basel


Veranstalter

Veranstalter ist die Arbeitsgruppe Traumapädagogik der Klinik für Kinder und Jugendliche der UPK Basel.

Veranstaltungsort

Vorrausichtlich Basel.
Der genaue Veranstaltungsort wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Kosten

CHF 7800.- (zahlbar in Raten)

(Stand 2020, Änderungen sind vorbehalten)

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