Aktuelles zur Coronapandemie

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Information der UPK für Eltern

Orientierungshilfen, Beratungsadressen & Ideen während der Coronapandemie

Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen

Plattform für psychische Gesundheit rund um das Coronavirus (Ängste/Sorgen, Familien, Umgang mit Home schooling, Home office, Arbeitsverlust, etc.)

Umfrage zur Corona-Krise für junge Menschen ab 14 Jahre in Institutionen der stationären Kinder- und Jugendhilfe


Aufgrund von COVID-19 haben wir unseren Fachtag 8./9.05.2020 in Linz abgesagt. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Berufsbegleitende Weiterqualifizierung März 2020 - April 2022 in Seewis.

Flyer | Ausschreibung inkl. Anmeldetalon

Traumapädagogik ist eine pädagogische Bewegung, welche die neuesten Erkenntnisse der Psychotraumatologie mit deren Auswirkungen auf die Entwicklung und Verhaltensstrategien der Betroffenen berücksichtigt. Traumapädagogik versteht sich als ganzheitlicher Ansatz, in den sich, basierend auf einer konsequenten verstehenden, wertschätzenden und freudvollen Haltung, viele vorhandene Methoden und pädagogische Ansätze einbinden lassen. Die Traumapädagogik fokussiert in ihren Verstehensmodellen neben innerpsychischen Abläufen ausdrücklich auf die Wechselwirkung innerhalb von Beziehungen und Systemen. Sie richtet ihre Förderansätze auf Stabilisierung und Selbstwirksamkeit aller Beteiligten aus.

Der Nachdiplomkurs (NDK) richtet sich an alle psychosozialen Fachkräfte.

3 Jahre Berufserfahrung nach Ausbildungsabschluss

Zertifikat nach dem Curriculum der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psycho-Traumatologie und des Fachverbands Traumapädagogik

Ziele der Weiterbildung

  • Förderung der eigenen Stabilität und Handlungssicherheit in Interaktionen mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
  • Erhöhung von Freude und Gelassenheit im pädagogischen Alltag
  • Aufbau von diagnostischen Kompetenzen im Erkennen von Traumafolgesymptomen
  • Erhöhung von Mut und Zutrauen in der Begleitung und Beratung traumatisierter Mädchen und Jungen und ihrer Familien
  • Traumasensible Hilfeplanung im Helfersystem

Inhaltliche Übersicht

Die Ausbildungsmodule finden über den ganzen Kurs hinweg von Dienstags, 09:00 Uhr bis Donnerstags, ca. 16:00 Uhr, statt. Im Rahmen einer prozessorientierten Arbeit kann der nachstehende Programmentwurf auch modifiziert und den Bedürfnissen der Teilnehmenden angepasst werden.

Modul 1 (17. - 19.03.2020)

  • Weiterbildung als sicherer Ort (Inhalte, Organisation, Menschen)
  • Einführung in die Psychotraumatologie
  • Psychoedukative Methoden
  • Stabilisierung und erste Hilfe bei Dissoziation und traumatischer Wiedererinnerung

Modul 2 (23.- 25.06.2020)

  • Einführung in die Traumapädagogik (Geschichte, Bezüge, Überblick)
  • Traumapädagogische Haltungen (Hintergründe, Relevanz und Transfer in die pädagogische Arbeit

Modul 3 (10.- 12.11.2020)

  • Förderung der Emotionsregulation
  • Übertragung und Gegenübertragung
  • Bindung und Trauma

Modul 4 (02. - 04.03.2021)

  • Traumapädagogisches Verstehen
  • Methoden der Selbstbemächtigung
  • Trauma und Gruppe
  • Die Gruppe zur Stabilisierung nutzen

Modul 5 (15.- 17.06.2021)

  • Kooperation der Helfersysteme am Beispiel traumasensibler Hilfeplanung
  • Überblick über traumatherapeutische Verfahren
  • Förderung der Körper - und Sinneswahrnehmung
  • Resilienzförderung

Modul 6 (07.- 09.09.2021)

  • Transgenerationale Weitergabe belastender und traumatischer Erfahrungen
  • Kooperation mit Herkunftssystem als sicherer Ort
  • Biografie und Narrativarbeit
  • Bedeutung und Gestaltung von Übergängen

Modul 7 (25.- 27.01.2022)

  • Die Bedeutungen der Pädagoginnen und Pädagogen in der Traumapädagogik
  • Sekundäre Traumatisierung und Burnout

Modul 8 (12.- 14.04.2022)

  • Kolloquium mit Präsentation der Praxisprojekte

ReferentInnen

Fachberaterin für Psychotraumatologie, Gestalttherapeutin für Kinder und Jugendliche, systemische Beraterin, Jugend- und Heimerzieherin

Lukas Burger

Dipl. Sozialpädagoge HF, Zertifikat BAG/DeGPT in Traumapädagogik und Traumazentrierter Fachberatung

Kathrin Heusser

Dipl. Sozialpädagogin HF, Zertifikat BAG/DeGPT In Traumapädagogik und Traumazentrierter Fachberatung, Elterncoach

Veranstalter

Veranstalter ist die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik (HFS) Zizers in Kooperation mit dem Zentrum für Liaison und Qualitätssicherung der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik der UPK Basel.

Veranstaltungsort

Hotel Scesaplana
CH-7212 Seewis-Dorf
+41 (0)81 307 54 00

Kosten

CHF 7‘100.- (zahlbar in Raten)
Zzgl. Kost und Logis

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